16.12.2007

Electro Harmonix Hot Tubes


Das Electro Harmonix Effektpedal Hot Tubes ist ein ausergewöhnlicher Röhrenverzerrer/-overdrive mit zwei Electro Harmonix 12AX7 Röhren. Im Gegensatz zu Röhrenpedalen anderer Hersteller, bei denen sogar ein Batteriebetrieb möglich ist, arbeiten die EHX Röhrenpedale intern alle mit 300V Annodenspannung, was sich auch im offenen Klang wiederspiegelt. Daher kann das Pedal nur mit einem 12V Wechselspannungsnetzteil mit mindestes 1000mA betrieben werden. Als Netzbuchse kommt allerdings ein gerader Lautsprechersteckverbinder der reichlich Platz auf dem Pedalboard verschwendet zum Einsatz und sollte daher durch einen abgewinkelten Stecker ersetzt werden (siehe Foto):


Das Pedal ist für seine Größe relativ leicht. Dies kommt durch ein einfaches Alublechgehäuse, welches aber einen stabilen Eindruck macht. Die Röhren sind mittels einer gelochten Abdeckung vor versehentliche Fußtritte und sonstigen mechanischen Belastungen geschützt. Wodurch die Röhren zwar einfach zu wechseln sind, aber auch einfach Schmutz in das Gehäuse eindringen kann. Zusätzlich sind die Röhren noch mittels einer einfachen Glimmlampe beleuchtet, was die ansonsten schon ausergewöhnliche Optik noch etwas hervorhebt.

Ein Truebypass mittels eines stabilen Fußschalters ist natürlich ebenso vorhanden wie eine Power und Status LED. Die Klinkenbuchsen sind allerdings aus Kunststoff, was den ansonsten robusten Gesamteindruck, wie auch die schon oben erwähnte AC-Buchse, ein wenig schmälert.

Die 5 Potis für Master, Gain, Drive, Bass und Treble sind satt gehende 24mm Alpha Potis die EHX in fast allen Effektpedalen einsetzt. Die beide Klangregelpotis beeinflussen sich gegenseitig, so haben auch schon feine Einstellungsänderungen eine große Wirkung. Die Stellmöglichkeit gehen, wie bei EHX gewohnt, immer noch ein wenig weiter als üblich. So ist es möglich, das Pedal auch zum oszillieren zu bringen.

Den Namen Hot Tubes hat das Pedal nicht ohne Grund. Es hat Gain ohne Ende, ist aber, mit ein wenig rumspielen an den Einstellungen, auch für leicht angecrunchte Clean Sounds zu gebrauchen. Mit dem Masterpoti stellt man die Lautstärke des Ausgangssignals ein, welches extrem hohe Pegel erlaubt. Big Muff typische Fuzz Sounds sind genauso wie ein fettes Metallbrett oder Vintage Sounds möglich. Die Nebengeräusche halten sich in Grenzen.

Da die Potis sehr feinfühlig bedient werden wollen und auch miteinander interagieren erfordert das Pedal allerdings ein wenig experimentierfreude, bis man seinen Sound gefunden hat.









Das neue Hot Tubes Pedal sollte man nicht mit dem Halbleitermodell, welches unter dem gleichen Namen schon früher gebaut wurde, verwechseln.

Sound Samples

Weitere Links:

http://www.guitartest.de/EH%20Hot%20Tubes.htm
http://www.analogman.com/hottubes.htm
http://reviews.harmony-central.com/reviews/Effects/product/Electro-Harmonix/Hot+Tubes/10/1
http://filters.muziq.be/model/eh/hottubes
http://guitargeek.com/gearview/993/
http://www.ehx.com/ehx2/Default.asp?q=f&f=%2FCatalog
http://www.geocities.jp/dotculation/hottubes.html
http://flickr.com/photos/32905341@N00/8146101/

06.11.2007

Akkorde, Grifftabellen usw.

Wer schnell mal einen Akkord sucht, nicht mehr weiß wie der Akkord X gegriffen wird oder einfach andere Möglichkeiten such den Akkord zu spielen, dem hilft das kostenlose Programm Chordfinder von Hughes&Kettner weiter.

Wer kein Programm runterladen möchte, kann dies auch online machen:


Ein sehr schönes Programm um Musikstücke zu üben, MIDI-Daten in TABs zu wandeln oder TABs formatiert zu drucken ist das kostenpflichtige Programm Guitar-Pro.

Weiterhin findet man gute Lernvideos auf YouTube. Eine kleine Sammlung habe ich hier zusammen gestellt, die auch regelmäßig erweitert wird.

27.08.2007

Guitar lessons on YouTube

Hier eine kleine Sammlung von YouTube-Videos mit Gitarren-Kursen die ich auf YouTube gefunden habe. Werde die Playlist nach und nach erweitern. Wer weitere gute Kurse findet, kann Sie mir gerne mailen.

11.08.2007

Fun mit Deluxe Memory Man und LoFi Loop Junky



Die beiden Effektgeräte EHX Deluxe Memory Man und der Z-Vex LoFi Loop Junky arbeiten beide komplett analog. Der Deluxe Memory Man von Electro Harmonix ist ein mit Eimerkettenspeicher arbeitendes analoges Delay welches in EHX typischer manier auch "Over the Top" Einstellungen zuläßt, welche oszilieren, rückkoppeln und auch sonstige abgefahrene Effekte zuläßt. Der Z-Vex LoFi Loop Junky arbeitet mit einem analogem "Sampling-Chip" von Winbond und ist ein Audio-Looper der Loops bis zu 20s aufnimmt und in LoFi Qualität eines 8-Bit-Samplers abspielt.

Mit beiden zusammen kann man intressante abgefahrene Effekte erzielen die so gut wie keine Ähnlichkeit mehr mit einer Gitarre haben.

Hier ein kleines Sound-Beispiel, nur der Deluxe Memory Man alleine:



Und hier ein Loop und dazu der Memory Man:



Weitere Beispiele gibt es, wenn ich mit dem Umbau des EXH Deluxe Memory Man fertig bin. Der 1s-Mod funktioniert schon und jetzt muß ich noch den Modulation-Mod einbauen.

27.06.2007

Gear Talk

In dem in englischer Sprache verfaßten PDF-Dokument (siehe unten) von dem Verstärkerhersteller Award-Session wird auf einfache und deutliche Weise auf diverse technische Aspekte des Transistorsounds bei Gitarrenverstärkern eingegangen. Hier wird erleutert warum viele Transistorverstärker so viel schlechter klingen als die mit Röhren ausgestatteten Modelle.



Auf dem folgendem Video sieht und hört man einen Session Verstärker mit einer billigen Alba-Gitarre: