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13.08.2012
Atari Punk Console (APC)
Die Atari Punk Console von Forrest M. Mims, III aus dem "Engineer's Mini-Notebook - 555 Circuits" von 1984 ist ein auf einem 556 Timer-IC bassierender einfach aufzubauender Klangerzeuger. Die Orginalschaltung mit dem namen "Stepped Tone Generator" wurde bereits 1980 im "Engineer's Notebook" von Radio Shack veröffentlicht. Die Bedienung erfolgt über zwei Potis. Allerdings kann man damit nur sehr simple Töne erzeugen. Diverse Varianten sind auf YouTube zu finden.
Erweitert man die Schaltung mit Hilfe eines LDRs, der wahlweise parallel zu einem der beiden Potis geschaltet werden kann, ermöglicht dies die Steuerung der Pulslänge oder der Oszillatorfrequenz mit Licht. Nimmt man einen Schalter mit Mittelstellung (on/off/on) bleibt auch die ursprüngliche Funktion erhalten.
Inspiriert vom Thingamagoop und ThingamaKit des Herstellers Bleep Laps habe ich eine einfache, von einem PIC12F683 gesteuerte, Oszillatorschaltung gebaut, die eine LED-Ansteuert.
Das ganze sieht dann so aus:
Mit zwei Tastern (an der Seite) kann man die Geschwindigkeit, mit der die LED blinkt änder. Drückt man beide Taster gleichzeitig, wird zwischen Rechteck- (Blinken) und Dreieckfunktion (Ein-/Ausblenden) umgeschaltet. Beide Schaltungen können von einem 9V-Block gespeißt werden. Für den PIC wird diese mittels Spannungsregler auf 5V runtergeregelt.
Schaltet man ein Effektgerät,hier ein Korg Kaoss Pad, dahinter, kann man einige abgefahrene Sounds erzeugen:
29.11.2010
Avoiding Noise and Power Problems with Unused Op Amps - Maxim
Link: http://www.maxim-ic.com/app-notes/index.mvp/id/1957 (sent via Shareaholic)
17.10.2010
Korg Kaossilator Bend Mod V2
Hier eine erweiterte Version des Korg Kaossilator Bend Mods für den Korg Kaossilator. Folgende Änderungen sind vorgenommen worden. Ein Trimmer parallel zum 6k8 Widerstand um den LTC 1799 auf die original Oszillator Frequenz von 18Mhz vom Korg Kaossilator abzustimmen. Beim Drücken des zusätzlichen Tasters hat man bei richtiger Abstimmung die original Tonhöhe vom Kaossilator. Das gleiche gilt bei Nullstellung des Potis.
Parallel zum Poti habe ich auch noch einen LDR (Fotowiderstand) angebracht. Mit dem Poti kann man dann den Arbeitsbereich vom LDR einstellen. Hier der überarbeitete Schaltplan mit den Formeln zur Berechnung der Frequenz in Abhängigkeit vom Widerstand und umgekehrt.
Hier die Innenansicht von Version 2:
Und das fertige Gerät:
Die Änderungen sind so gestalltet, das diese ohne Probleme bei der alten Version ergänzt werden können.
04.09.2010
27.06.2010
Korg Kaossilator Bend Mod
Angeregt vom Video auf GetLoFi habe ich einen externen einstellbaren Oszillator mit dem LTC1799 gebaut. Da ich die Schaltung nicht in den Korg Kaossilator löten wollte, habe ich eine 2,5mm Klinkenbuchse eingebaut, die die entsprechenden Signale nach Außen führt. Ist die Schaltung nicht eingesteckt, verhält sich der Kaossilator wie das Original.
Schaltplan und Bilder der Lötpunkte:
Hier ein kleines Demovideo:
Alle Teile sind bei Conrad erhältlich.
Die überarbeitete Version V2 findet Ihr hier.
Schaltplan und Bilder der Lötpunkte:
Hier ein kleines Demovideo:
Alle Teile sind bei Conrad erhältlich.
Die überarbeitete Version V2 findet Ihr hier.
28.12.2008
Optischer Controller für MIDI-Keyboard
Nach dem ich schon einen Fotowiderstand erfolgreich bei der modifizierten Atari Punk Console als Controller eingesetzt habe, wollte ich auch einen am Expression-Pedal Eingang meines MIDI-Keyboards testen.Üblicherweise haben Expression-Pedale ja einen Stereo-Klinkenstecker und ein 10k Ohm Poti. Das Roland EV-5 Pedal hat noch ein zweites 50k Poti in Reihe um das Pedal an diverse Geräte anpassen zu können. Die Wertänderung beträgt aber maximal 10k Ohm.
Allerdings hatte ich nur noch einen Fotowiderstand vom Typ A906032 von Reichelt da. Werte: Widerstand bei E=10 Lux: 120 - 210kOhm, Widerstand bei 1 sek Dunkelheit: 1,0MOhm, Widerstand bei 5 sek Dunkelheit: 3,0 MOhm. Trotzdem ging es damit auf Anhieb. Man kann zwar nicht den ganzen Bereich von 0-127 abdecken. Aber je nach Beleuchtung geht es zumindest von 10-90.Der Nachbau ist ganz einfach und günstig. Neben dem Fotowiderstand A906032 benötigt man nur noch einen Mono-Klinkenstecker, 1,5mm² Draht und etwas Schrumpfschlauch. Man kann das natürlich auch in ein Gehäuse bauen, aber so fand ich es praktischer.
Man schneidet sich zwei Stücke des 1,5mm² Drahtes in der gewünschten Länge ab, isoliert an beiden Ende jeweils ein kleines Stück ab und verzinnt es. Dann lötet man die Enden an den Stecker und den Fotowiderstand. Noch ein wenig Schrumpfschlauch um die blanken Enden. Fertig!Getestet wurde das mit einem Edirol PCR-M50 MIDI-Keyboard. Sollte aber auch mit anderen Keyboards oder Geräten funktionieren. Evtl. muß man einen anderen Fotowiderstand benutzen. Man kann aber auch noch ein Poti in Reihe oder Parallel (oder beides) dazulöten, um den Fotowiderstand besser anpassen zu können. Weitere details zum Fotowiderstand findet man im Datenblatt.
25.11.2008
06.08.2008
Whammy 4 MIDI Controller
DIY MIDI-Controller mit PIC12F675Das Whammy 4 Pedal von Digitech hat 17 verschiedene Programme, die man mittels Endlospoti auswählen kann. Dies ist aber während dem Spielen nicht besonders Prakikabel. Nicht jeder hat Platz und Geld für einen MIDI-Controller und nur für das Whammy 4 Pedal wäre das ein wenig Overkill.
Daher habe ich einen kleinen MIDI-Controller nur für das Whammy 4 Pedal gebaut. Er paßt in ein kleines Gehäuse. Praktisch sind die Aludruckgußgehäuse mit 92x38x31mm größe, die überall auf dem Board noch einen Platz finden. Idealerweise in der Nähe vom Whammy 4.
Neben einem Taster zum durchschalten der Programme, verfügt der Controller noch über einen Schalter zum Anwählen einer Favoritenliste. Ist diese angewählt, werden nur eine Liste von vorher ausgewählte Programmen (fest im PIC einprogrammiert) der Reihe nach durchgeschaltet (im Beispielvideo nur zwei).
Der Controller wird direkt an den MIDI-IN des Whammy 4 angeschlossen und mit den üblichen 9V-DC versorgt (Boss, Innen+).
Die externe Beschaltung des PIC12F675 ist dank internen Oszillator minimal. Außer Spannungsregler, 3 Widerständen, Taster, Schalter, Gehäuse wird kaum was benötigt. In der Zeichnung fehlt der GND-Anschluss des Spannungsreglers. ACHTUNG: Ich habe einen L78L05 verwendet, ein einfacher 78L05 hat evtl. eine andere Pinbelegung.
Der Aufbau könnte dann ungefähr so aussehen:

Hier noch die Anleitung vom Whammy 4 MIDI Controller in Deutsch.
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